Wer trifft in deinem Leben eigentlich wirklich die Entscheidungen? Auf wen hörst du? Wessen Meinungen beachtest du?

Bist du immer noch vom Wohlwollen deiner Eltern abhängig? (Oder der Schwiegereltern?) Oder von den Meinungen, die deine Lehrer früher mal geäußert haben und die du immer noch in dir trägst?

Oder vertraust du dir selbst?

Denn das ist Selbst-Vertrauen wirklich.

Auf sich selbst am meisten zu hören. Auf das eigene Innere. Egal, was das Umfeld davon hält.

 

Selbstvertrauen, das definieren wir heute meist mit

  • Wissen, dass ich etwas gut kann
  • Wissen, dass ich toll aussehe.
  • Wissen, dass ich beliebt bin.

Aber für mich sind das oben nur äußere Dinge.

Meiner Meinung nach steckt doch mehr hinter diesem Wort. Ein Sinn, der sich auf unser Innen bezieht:

 

Selbst-Vertrauen

  • Ich vertraue mir selbst.
  • Ich vertraue mir selbst, dass ich schon die richtige Entscheidung treffen werde.
  • Ich vertraue mir selbst, dass ich immer so gut handeln werde, wie ich es kann.
  • Ich vertraue (mir selbst), dass mein inneres Gefühl/Bauchgefühl/mein Herz mir signalisiert, welcher nächste Schritt der richtige für mich ist.

Egal, was mein Umfeld davon hält.

 

Wer sagt uns eigentlich, dass immer die anderen alles besser wissen als wir selbst?

Ja, wir wurden von Anfang an so erzogen. Es waren immer andere, die in unserer Kindheit für uns die Entscheidungen trafen. Die uns belehrten. Die uns erzogen.

Aber bist du noch immer ein Kind?

Seit wann bist du schon volljährig? Erwachsen?

Wird es nicht höchste Zeit, dass du nur noch auf dich selbst hörst?

Oder zumindest die meiste Zeit, bei alltäglichen Entscheidungen?

Es gibt immer noch Ärzte, Juristen, Studierte, Spezialisierte, die manche Dinge besser wissen als wir selbst, und auf die dürfen wir gern zurückgreifen, wenn es um spezielle Themen geht.

(Aber selbst bei gesundheitlichen Entscheidungen beispielsweise haben wir ein volles Mitspracherecht und ggf. auch das Recht, eine zweite Meinung einzuholen oder uns gegen eine Maßnahme zu entscheiden. Es ist unser Körper, wir lassen uns beraten und treffen eine eigene Entscheidung dazu.)

Aber im Alltag können wir doch wirklich für uns selbst sprechen und entscheiden, findest du nicht?

 

Selbstvertrauen ./. Selbst-Vertrauen

Mit meinem Körper mag ich hier und da immer noch nicht zufrieden sein, und das mag mich mich manchmal schlecht, klein, verschämt fühlen lassen.

Aber das ist für mich nicht schwaches Selbstvertrauen.

Mein Selbst-Vertrauen ist sehr stark. Bei den wirklich wichtigen Dingen weiß ich inzwischen, dass ich auf mein Bauchgefühl, mein Herz hören kann und es in Zukunft auch noch mehr tun werde.

Das ist eine Sache der Übung.

Mein Kopf erzählt mir häufig die Meinungen, die mir meine Eltern, meine Lehrer, mein innerer Kritiker beigebracht haben. Diese Innere Stimme – sie klingt tatsächlich sehr oft wie meine Mutter 😀

Und doch merke ich häufig: Innerlich will ich das eigentlich nicht.

 

Ein verlässlicher Kumpel für deine eigenen Entscheidungen – Mein Bauch weiß es besser

Du hast einen zuverlässigen Signalgeber immer dabei, wenn es darum geht, deine eigenen Entscheidungen zu treffen:

Deinen Bauch.

Wenn dir bei einer Sache mulmig ist, dann tue sie nicht bzw. höre damit auf.

Wenn du dich bei dem Gedanken euphorisch fühlst, dann mache mehr davon.

Im Prinzip ist es einfach. Es braucht nur deinen Mut, deinem Bauch zu vertrauen und auch wirklich danach zu handeln.

Übe das 🙂 Und dann berichte uns: Wobei hast du heute auf deinen Bauch gehört? Wie ist es dir damit ergangen?

Egal, ob ich heute schon weiß, ob eine Entscheidung die lohnende und richtige und lebenslang wahre für mich sein wird: Ich habe inzwischen die Erfahrung gemacht, wenn mein Bauch sich gegen etwas sträubt, dann weiß er es besser als mein Kopf. Dann tue ich das nicht mehr.

Übe an kleinen Dingen, deinem Bauch zu vertrauen, damit du es dann auch bei den wichtigen Entscheidungen leichter hast.

Was willst du heute eigentlich nicht tun? Und tust du es trotzdem?


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